
Wähle einen kleinen Kundenausschnitt und begleite ihn persönlich durch jeden Schritt: Bedarfsklärung, Angebot, Durchführung, Nachbetreuung. Nutze Checklisten, um konsistent zu liefern und qualitative Beobachtungen quantitativ zu zählen. Frage nach dem Moment, in dem der wahrgenommene Wert am höchsten war, und nach dem Zeitpunkt, an dem Zweifel aufkamen. Diese Informationen führen oft zu überraschend simplen Prozessänderungen, die Conversion erhöhen und Lieferzeit verringern.

Simuliere nur Funktionen, deren Ergebnis du zuverlässig bereitstellen kannst, und kommuniziere Fristen klar. Auch wenn im Hintergrund vieles manuell passiert, soll das Resultat professionell und nützlich sein. Setze feste Service‑Level, dokumentiere Bearbeitungszeiten und bewahre Belege. Ethik zählt: Täusche nicht über Kompetenzen oder Verfügbarkeit. Ziel ist, Lernkurven abzukürzen, nicht Vertrauen zu verspielen. Sobald Muster stabil sind, priorisiere echte Automatisierung an den nachweislich wertvollen Stellen.

Sammle Datenpunkte pro Prozessschritt: Nachfrage, Drop‑offs, Zufriedenheit, Aufwand in Minuten. Identifiziere wiederkehrende Muster, definiere Standard‑Antworten und erstelle Vorlagen. Beginne mit kleinen Automatisierungen wie Terminabstimmung oder Vorab‑Fragebögen, bevor du komplexe Integrationen baust. So entsteht eine robuste, dokumentierte Routine, die skaliert, ohne die Lernfähigkeit zu verlieren. Dein MVP bleibt schlank, während Qualität, Geschwindigkeit und Kundenerlebnis spürbar anziehen.
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